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Zuerst dachten wir, der Fahrer unseres Landrovers nahm einen Anhalter ein Stück mit auf unserer schlag-löcherigen Fahrt durch die rot-braune Steinwüste. Aber Mohamed Sahnoun erwies sich als Wegweiser zu seltenen Felsmalerein im Anti-Atlas. Er selbst wollte sie entdeckt haben. Jedenfalls kannte er sich im Gelände gut aus und kletterte mit uns zu den schönsten Tierzeichnungen. Wenn wir sie mit Wasser übergossen, wurden sie richtig lebendig. Ein Ziegenbock senkt sich in seiner ganzen Pracht. Ein Elefantlöst sich aus dem Grau der riesigen Felsblöcke. Als die Schatten länger wurden, fuhren wir zu Mohameds Haus. Im Garten stand ein großes Nomadenzelt, im großen Gästezimmer wurde eine Tagine serviert. Es gab diesen kräftigen und stark gesüßten Pfefferminztee (wisky marocain), der ein bisschen schwummerig im Kopf macht. Mohamed zeigte Zeichnungen und wissenschaftliche Aufsätze zu den Felsmalerein herum, unser Fahrer, ein Tuareg, erzählte von der Sandwüste. Bevor wir am anderen Morgen weiterfuhren, steckte uns Mohamed noch seine e-mail-Adresse zu: m_sahnoun@hotmail.com
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